Greeneducation4all
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Die NABU-Biotope

Kleinode in der Landschaft

Verschiedene Gebiete werden von uns betreut und müssen regelmäßig gemäht und entbuscht werden.

Entdecken Sie auch unsere vielfältigen Naturschutzprojekte und betreuten Gebiete in und um Bad Münder. Hier können Sie Informationen über die einzigartige Flora und Fauna erhalten, Bilder unserer Schutzgebiete erkunden und herausfinden, was der NABU ganz praktisch in der Region für den Naturschutz unternimmt.

 

WICHTIG! Wir möchten darauf hinweisen, dass einige unserer Gebiete Schutzgebiete sind und nicht betreten werden dürfen, um die sensible Natur zu erhalten. Für Exkursionen bieten wir jedoch die Möglichkeit, sich nach Anmeldung an geführten Touren zu beteiligen. Unser Terminangebot auf der Homepage wird regelmäßig angepasst.

 

Um den Erhalt unserer Natur zu gewährleisten, bitten wir alle Besucherinnen und Besucher, sich respektvoll zu verhalten und die üblichen Verhaltensregeln in der Natur zu beachten.

Natürlich werden Hunde bitte angeleint mitgenommen.

Was auf die Flächen mitgebracht wird, bitte auch wieder mitnehmen. Wir haben keine Mülleimer aufgestellt und uns ist es leider immer noch nicht gelungen, die auf den Flächen lebenden Tiere zu Müllsammlern zu erziehen.

 

Gemeinsam setzen wir uns für den Schutz und den Erhalt unserer einzigartigen Naturlandschaft ein!

 Der Nabu Bad Münder e.V. pflegt und betreut ca. 25 ha Flächen. 10 ha davon sind im Eigentum des Vereins. Diese Flächen haben wir erworben bzw. angepachtet, um sie aus der intensiven Bewirtschaftung herauszunehmen und in einen naturnahen Zustand zurückzuführen. Dazu müssen die für die jeweiligen Arten spezifischen Lebensräume in ihrer Charakteristik erhalten oder wiederhergestellt werden.

Der NABU Bad Münder verfügt im Deister-Sünteltal über ein Verbundsystem von wertvollen landschaftstypischen Biotopen. Dazu zählen extensives Grünland, extensiv bewirtschaftete Weiden, Hecken, Feuchtbiotope, Tümpel, Magerrasen, Kopfweidenbiotope und mehrere Streuobstwiesen.

Wir bewahren Lebensräume, die für unsere Region typisch sind. Unser kostbarster Naturschatz ist der "Schiefe Brink". Unsere Flächen können nicht sich selbst überlassen werden, da sie nach kurzer Zeit verbuschen würden. Langfristig würden sich Bäume ansiedeln. Um die Vielfalt unserer gegliederten Naturlandschaft zu erhalten, sind also für die unterschiedlichen Lebensräume spezielle Pflegemaßnahmen erforderlich. Diese sind mit der unteren Naturschutzbehörde abgesprochen und finden vorrangig im Winterhalbjahr statt. Wir erhalten diese und viele andere Flächen durch jährliche Mahd ab Ende August / Anfang September. Um eine Ausmagerung zu erreichen, muss z.T. das Schnittgut abgetragen werden. Diese Arbeiten werden, wo immer möglich, von Landwirten mit Maschinen erledigt. Nur dort, wo das Gelände zu abfällig oder zu feucht ist, erfolgt eine Pflege in "Handarbeit" durch unsere Arbeitsgruppe. Ebenso sorgen wir ab dem 01. Oktober für Rückschnitt von Büschen, Heckenpflege, Baumschnitt u.ä.. Die Sicherung des Wasserzuflusses gehört ebenfalls zu unseren Aufgaben. Da wir die meisten Pflegemaßnahmen in Eigenarbeit erledigen, sind wir auf viele helfende Hände angewiesen. Die Arbeiten sind zwar anstrengend und schweißtreiben, aber machen andererseits auch Spaß. Die Belohnung sind abwechslungsreiche Stunden in der Natur sowie reiche Blütenpracht im nächsten Jahr. Eine Mitgliedschaft ist hierfür nicht notwendig. Es ist nicht viel nötig um eine positive Veränderung zu bewirken. Jeder bringt sich im Rahmen seiner Möglichkeiten ein. Über Interesse freut sich

 Matthias Großmann. 

31848 Bad Münder OT. Nienstedt
Tel.: 05042 / 989120

matthias_grossmann@t-online.de

 

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Unsere Schutzgebiete im Detail

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Der Schiefe Brink

Am Schiefen Brink in Böbber ist in verschiedenen Arbeitsschritten ein Paradies für Insekten und Vögel entstanden.

Sie ist unsere jüngste und größte Fläche mit einer Größe von ca. 4,5 ha, die 2020 gestaltet wurde, unter anderem mit einer Streuobstwiese.

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NABU Bad Münder
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Die Kleine Söhre

Eine 100 jährige Streuobstwiese in Eimbeckhausen

Die „Kleine Söhre“ gehört seit 2017 anteilig dem NABU und dem Heimatbund Bad Münder, wurde aber bereits vor über 100 Jahren angelegt und weist noch einige alte Obstbäume aus dieser Anfangszeit auf. Die Fläche nahe Eimbeckhausen ist mit ca. 0,8 ha etwa genauso groß wie die Streuobstwiese „Süntelstraße“. mehr


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Die Streuobstwiese an der Süntelstraße

Ein etwa 4000 m² großes  Refugium für Kinder, Tiere und Pflanzen

Die Fläche ist ca. 0,8 ha groß, deren Obstbäume in den Jahren 2015 und 2016 durch den NABU gepflanzt wurden.  mehr


NABU Bad Münder
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Die Streuobstwiese am Eilenberg

Eine weitere Streuobstwiese am Fuße des Eilenbergs.

 Alte Obstbäume, die für unser Apfelfest und den Mostexpress abgeerntet werden. mehr


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Die Wiese am Süntelrand

Eine weitere Fläche am Waldrand des Süntels.


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Die Böbberbachniederungen

Mehrere Flächen am Böbberbach.

Ein Landschaftsschutzgebiet mit unterschiedlichen Biotopen. Zum Teil genutzt für Kühe und Kälbchen, sowie eine Galloway-Herde. mehr


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Die Hamel

Renaturierung in ein naturnahes Bachbett

Ein Biotop mit einer abwechslungsreichen Flora und Fauna, die man in einem doch relativ kleinen Gebiet in mitten der Stadt kaum erwarten würde. mehr


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Der Teich am Süntelrand

Ein Krötenteich am Waldrand des Süntels.

Dieser Teich wird von den Amphibien bei der Wanderung angelaufen. mehr


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Der Wald auf dem Eilenberg

Eine kleines Waldstück auf dem Eilenberg.

Der südschwedische Granit-Findling, Kastlstein, befindet sich als Relikt der Saale-Eiszeit in diesem Waldstück.


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Der Mühlensiek am Böbberbach

Eine Fläche mit Nasswiese, Teich und Kopfweiden.

 


Trittsteinbiotope

Widerherstellung von Verbindungsstrukturen

Die Zerschneidung und Verinselung von Lebensräumen gehören zu den größten Bedrohungen für die biologische Vielfalt. Neben Straßen und Siedlungen trennen monotone und ausgeräumte Agrarflächen die Lebensräume von Tieren und Pflanzen.

 

Das Schaffen eines Biotopverbunds ist deswegen, wie auch im Bundesnaturschutzgesetz gefordert, eine der wichtigsten Aufgaben des Naturschutzes. 

 

Einen Beitrag dazu leisten die Trittsteinbiotpeauch "stepping stone habitats" genannt. Sie sind in der Kuturlandschaft künstlich angelegte, inselartige Überbrückungselemente für Tiere und die mit ihnen verbreiteten Pflanzenarten, um deren Stammlebensräume zu verbinden. Sie werden geschaffen, um verlorengegangene Verbindungsstrukturen zwischen den eigentlichen Kern-Lebensräumen zu ersetzen. Dadurch wird die Ausbreitung über größere Strecken erleichtert. Sie  ermöglichen Rückbesiedlungen und Neubesiedlungen von Lebensräumen.

 

Dabei kann es sich um

  • linienförmige (Hecken, Baumreihen, Böschungen),
  • flächenhafte (Feldgehölze, Baum- und Gebüschgruppen, Kleingewässer) oder
  • punktförmige Landschaftselemente (Einzelbäume)

handeln.