Auf "am Fuchsbach" von Nettelrede (B442) Richtung Westen vor Böbber bei der Überlandleitung links abbiegen. Parken am Seitenrand (Feldweg).
Ländliche Gebiete als wirtschaftlich, ökologisch und sozial lebensfähige und attraktive Lebensräume zu erhalten, ist ein wichtiges Anliegen des NABU. Ländliche Entwicklung bedeutet, die Lebensbedingungen in ländlichen Räumen nachhaltig zu verbessern, Dörfer, Landschaften und Regionen zu stärken, Umwelt- und Naturschutz voranzutreiben sowie die lokale Identifikation zu unterstützen. Mit dem Projekt Insektenwiese Schiefer Brink soll genau daran gearbeitet werden.
Der NABU Bad Münder e.V. hat den Schiefen Brink, die Fläche zwischen Böbber und Nettelrede, erworben. Nachdem die Landwirtschaft an der ehemaligen Weihnachtsbaumkultur der Familie Wiegmann kein Interesse hatte und vom Vorkaufsrecht kein Gebrauch gemacht hat, hat der NABU Bad Münder die Chance ergriffen und die 4,8 ha große Fläche mit Fördermitteln aus Insektenschutzprogrammen des Bundes und des Landes gekauft.
Mit dem Projekt „Insektenwiese Schiefer Brink“ wird ein Betrag zur agrarstrukturellen Vielfalt, Sicherung und Verbesserung der Biodiversität, Sicherung der Bestäuberleistung durch Insekten für die landwirtschaftliche Produktion und nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes geleistet. Moderne Entwicklungen
der Landbewirtschaftung und veränderte ökonomische Rahmenbedingungen haben in den letzten Jahrzehnten zu einer Intensivierung der Landbewirtschaftung und somit zu erheblichen Verlusten wertvoller Biotope und damit zu erheblichen Artenverlusten geführt.
Von dieser Entwicklung sind besonders auch extensiv genutzte Biotope und letztendlich die traditionellen Kulturlandschaften wie beispielsweise artenreiches Dauergrünland, Streuobstwiesen oder Magerrasen insgesamt betroffen. Darüber hinaus sind aber auf lange Sicht auch intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen
betroffen, da man auch dort etwa auf die Bestäuberleistung von Insekten und die biologische Schädlingsbekämpfung angewiesen ist. Daher profitieren auch die umliegenden landwirtschaftlichen Betriebe vom Erhalt traditioneller Kulturlandschaft und einem gesunden Insektenbestand in ihrer Nachbarschaft.
Magerwiesen, Feldraine, Hecken und Feldgehölze sowie Streuobstwiesen sind Hotspots der Biodiversität unserer Kulturlandschaft. Sie besitzen von Natur aus artenreiche Pflanzengesellschaften, die wiederum zahlreichen Insekten- und Vogelarten Lebensraum bieten. Mit dem Vorhaben wird eine bislang naturschutzfachlich artenarme Fläche aufgewertet. Die beabsichtigten Maßnahmen werden zu einer sehr deutlichen Biodiversitätsförderung führen, die auch und vor allem die Insektenfauna betrifft, z.B. offenlandtypische Vorkommen von Wildbienen-,
Heuschrecken- Käfer- und Schmetterlingsarten.
Der Erwerb und die Entwicklung der Fläche „Schiefer Brink“ stellt mit einer Größe von 4,8 ha eine erhebliche Stärkung des bereits bestehenden Biotopverbundsystems dar. Die Fläche wird darüber hinaus als Trittstein zwischen den Höhenzügen Deister und Süntel dienen. Der NABU Bad Münder verfügt im Deister-Sünteltal, in
unmittelbarer Nähe zum Schiefen Brink, bereits über ein Verbundsystem von wertvollen landschaftstypischen Biotopen. Dazu zählen extensives Grünland, extensiv bewirtschaftete Weiden, Hecken, Feuchtbiotope, Tümpel, Magerrasen, Kopfweidenbiotope und mehrere Streuobstwiesen.
Als biotopvernetzendes Element wird der Raum vom Gewässerverlauf der Hamel mit seinen strukturreichen, naturnahen Abschnitten durchflossen. In Verbindung mit den bereits bestehenden Hecken und Streuobstwiesen dürfte die Fläche nach entsprechender Herrichtung auch Teil des Wanderkorridors für Wildkatzen zwischen
beiden Höhenrücken sein.
Insgesamt wird mit der Umgestaltung des „Schiefen Brinks“ ein Hotspot der Biodiversität, mit Strahlkraft für das gesamte Deister-Sünteltal entstehen!
Es ist geplant, im oberen Bereich einen Magerrasen (Insektenwiese) zu entwickeln und im unteren Teil der Fläche mesophiles Grünland mit extensiv genutzten Streuobstbeständen anzulegen.
Ein Teil des Magerrasens wurde durch Mahdgutübertragung angelegt.
Mahdgutübertragung ist ein Verfahren zur Entwicklung von Pflanzengesellschaften des Grünlandes unter Verwendung von gebietsheimischen, lokalen Herkünften. Das Mahdgut (Impfmaterial) wurde von der Magerwiese des benachbarten Eilenbergs gemäht und auf dem Schiefen Brink ausgebracht. Die restliche Fläche wurde mit
zertifiziertem Regio-Saatgut eingesät.
In Randbereichen wurden standorttypische Feldraine (Schmetterlingssaum), Hecken und Feldgehölze als Nahrungs- und Bruthabitat für Insekten und Vögel angelegt.
Zuerst wurde ein 4 m breiter Schmetterlingssaum mit regionalem Saatgut eingesät.
Daran angrenzend erfolgte der Aufbau einer etwa 3 m breiten, reich strukturierten Hecke.
Zur Flächenstrukturierung erfolgte die Integration von Feldgehölzen und Feldgehölzgruppen.
Ein Ziel ist es, ein über das Jahr breit angelegtes Trachtfließband für Insekten zu schaffen. Weiterhin soll eine hohe Strukturvielfalt hergestellt werden: Einbringen und Anlage von Totholz-, Lesestein- und Sandhaufen, Abbruchkanten und temporäre Kleingewässer. Damit werden weitere wertvolle Nist-, Brut- und Nahrungshabitate
hergerichtet. Für Vogelarten wie z.B. Neuntöter, Feld- und Heidelerche, Dorngrasmücke, Grünspecht und Goldammer wird neuer Lebensraum entstehen. Aufgrund der Flächengröße und der Vernetzung mit den im Deister-Sünteltal bestehenden Biotopen, kann die Fläche aber auch für vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie z.B. Wendehals, Grauspecht oder Steinkauz ein wertvolles Habitat sein.
Bei der Sortenauswahl der Heckenpflanzen und Feldgehölze wurde besonders auf ein möglichst ganzjähriges Blüh- und Nahrungsangebot für Insekten und Vögel mit heimischen Pflanzen geachtet. Die Sommer werden deutlich heißer und trockener. Daher hatte auch dieser Aspekt bei der Sortenwahl hohe Bedeutung. Die Pflanzen und Bäume müssen zukünftig mit Hitze- und Trockenstress klarkommen.
Im unteren Bereich wurde eine lockere Streuobstwiese mit Hochstämmen alter, regionaler Sorten angelegt. Hier diente das bereits, von der Bingo Umweltstiftung geförderte, laufende Erhaltungs- und Vermehrungsprogramms des NABU Bad Münder als Grundlage zur Bewahrung der Vielfalt alter Obstbaumsorten.
Einige der gekauften Bäume wurden im Februar eingepflanzt.
Durch die NDZ-Glücksschweinchenaktion wurde zu Gunsten des NABU Bad Münder e.V. gesammelt. Wir freuen uns über 1950,-€, die durch NDZ-Verkaufsleiter Thomas Kritscher überreicht wurden. Durch diese Unterstützung werden neue Bäume, unter Anderem der sehr alte "Napoleonsapfel", auf unserer Fläche angepflanzt.
Von dieser alten Apfelbaumsorte, gekauft bei der Baumschule Kewel, gibt es nur einen einzigen Mutterbaum und ganz wenige von diesem Mutterbaum veredelte Nachkommen.
In einigen Jahren können von unserem Baum weitere Edelreiser zur Veredelung und Vermehrung genommen werden.
Wer viele Gehölze hat, kennt das Problem: Wohin mit dem Schnittgut? Die beste Antwort sehen Sie hier vor sich. Die Äste und Zweige werden zu einer Totholzhecke aufgeschichtet und
jedes Jahr gibt es durch den Rotteprozess Platz für eine neue Schicht. So investiert man ein Minimum an Energie und gestaltet einen der spannendsten Lebensräume.
Naturnutzen
Auch wenn das Wort „Totholzhecke“ morbide klingt, es ist ein einziges Paradies des Lebens! Tausende Pilz-, Bakterien- und Insektenarten zersetzen die Zweige und sind wiederum selbst Nahrung für
räuberische Arten. Igel, Maus, Zaunkönig, Rotkehlchen, Blindschleiche, Erdkröte und viele Tiere mehr finden in Totholz Unterschlupf, sie brüten oder verschlafen den Winter dort.
Totholz ist nachweislich kein „Infektionsherd“ sondern ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsnetzes und beherbergt enorm viele Nützlinge.
Aufwand
Für eine wirkungsvolle Totholz-Hecke oder -Haufen sollten Höhe/Breite/Länge je mindestens 1,5 Meter betragen, nach Oben gibt es keine Grenzen. Mit links und rechts eingerammten Holzpfosten lässt
sich die Hecke gut in Form halten, mehr Aufwand braucht es nicht.
Beim Aufschichten sollte man immer wieder die querlaufenden Äste kappen, damit die Hecke dicht gepackt wird. Sonst fällt sie innerhalb weniger Wochen in sich zusammen, da das Material arbeitet
und nachgibt.
Besonderheiten
Überlassen Sie die Arbeit der Natur, ein Schredder oder Häcksler ist hier unnütze Energieverschwendung.
Im Juni 2022 konnte nun das Einweihungsfest für das Projekt „Insektenwiese Schiefer Brink“ stattfinden. Mit Umweltminister Olaf Lies (2017 - 2022) und unserem Landesvorsitzenden Dr. Holger Buschmann wurde am 18. Juni das größte, neu erschaffene Natur- und Artenschutzprojekt des Landes Niedersachsens im Jahre 2020 öffentlich eingeweiht und den interessierten Bürgerinnen vorgestellt. Etwa 100 Besucherinnen fanden sich über den Nachmittag auf dem Schiefen Brink ein und informierten sich bei Kaffee und Kuchen über das Projekt. Pünktlich waren auch die
beiden Informationstafeln zum Projekt aufgestellt.
Minister Olaf Lies sowie unser Landesvorsitzender Dr. Holger Buschmann wertschätzten insbesondere das überragende ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten, ohne dass dieses Großprojekt nicht möglich gewesen wäre. Die Bedeutung für den Artenschutz und die Biotopvernetzung im Deister-Sünteltal wurde dabei ebenso herausgestellt.
Das 4. Dürrejahr seit 2018 macht auch dem Neubeginn auf dem Schiefen Brink schwer zu schaffen. Seit April kein nennenswerter Niederschlag. Der Boden ist vollkommen ausgetrocknet, der Welkepunkt der Pflanzen lange überschritten.
Seit Mitte April werden die Bäume mindestens einmal wöchentlich gegossen. Dafür sind 700 bis 1000l Wasser erforderlich.
Ein herzliches Dankschön für diese unzähligen ehrenamtlichen Stunden geht an dieser Stelle besonders an Nico, Sandra, Tade, Jürgen, Jens und Matthias. Gemeinsam versorgen wir seit Mitte April die 110 Bäume mit Wasser. Herzlichen Dank insbesondere an Nico für die Bereitstellung seines Brunnenwassers! Ohne dies wäre die Wasserversorgung über diesen langen Zeitraum nicht möglich gewesen.
Im November und Dezember 2021 wurden auf dem unteren Teil der Fläche weitere über 40 alte und zum Teil sehr seltene Obstbaumsorten von der Baumschule Kewel und dem Streuobstwiesen-Bündnis Niedersachsen gepflanzt.
Unter anderem alte regionale Sorten wie Hildesheimer Renette, Kronprinz von Hannover, Herzog von Cumberland (alte Hannoversche Sorte), Prinz Albrecht von Preußen, Graue Herbstrenette oder Wildeshauser Goldrenette. Weitere sehr alte Sorten sind zum Beispiel: Weißer Astrachan, Pommerscher Krummstiel, Schwarze Knorpelkirsche, Kaiser Alexander, Edelborsdorfer oder der Rote Eiserapfel.
Damit sind dann alleine auf der Fläche Schiefer Brink 70 alte Obstbaumsorten als Beitrag zum Erhalt der Sortenvielfalt und damit wertvoller Genressourcen angepflanzt worden. Diese sind Grundlage für weitere Veredelungen und der Verbreitung im Deister-Sünteltal und darüber hinaus.
Die Anzahl der Obstbaumsorten auf den Flächen des NABU Bad Münder erhöht sich dadurch auf über 130 zum Teil sehr alte und seltene Sorten.
Mit der Pflanzung der Streuobstwiese auf einer Teilfläche des Projekts „Schiefer Brink“, wurde ein weiterer Biotoptyp geschaffen. Nunmehr sind mehrere wertvolle Biotoptypen auf dem „Schiefen Brink“ eng miteinander verbunden: Magerwiese, Schmetterlingssaum, Feldgehölze, Streuobstwiese sowie Kleinstrukturen wie
Totholz-, Sand- und Lesesteinhaufen. So hat unser aktives Mitglied Hans-Jürgen Imhoff im September 2021 mit seinem Trecker erstes Totholz in den Feldgehölzen verteilt.
Das Totholz, die Hackschnitzel und Lesesteine wurden verteilt, Käferburgen gebaut, noch ausstehende Pflanzungen in den Feldgehölzen vorgenommen. Mitte November wurden Bäume und Feldgehölze nachgepflanzt: Traubeneiche, Elsbeere, Feldahorn, Wildapfel, Wildbirne, Eibe sowie Mehlbeere. Diese klimaresillienten Baumarten wurden bewusst ausgewählt, da in Niedersachsen die Erderwärmung bis 2030 die 2 Grad Grenze überschreiten wird. Hitze- und Dürresommer werden in unseren Breiten immer häufiger auftreten und zur Regel. Mit der gezielten Baumartenauswahl will der NABU Bad Münder Vorsorge für das zukünftige Klima treffen.
Mit diesen sind nunmehr ca. 110 große Bäume auf dem Schiefen Brink mit Wasser zu versorgen.
Das größte Insektenschutzprojekt des Landes Niedersachsens im Jahre 2020 hat der NABU Bad Münder erfolgreich umgesetzt. Das Ergebnis auf der 5 ha großen Fläche ist bereits im ersten Jahr sehr erfreulich. Aufgrund der guten Niederschläge im ersten halben Jahr 2021 sind fast alle Heckenpflanzen, Feldgehölze und Bäume angegangen.
Auch die Insektenwiese hat sich bestens entwickelt. Ein Auszug aus der Bestandsaufnahme von Sarah Wegener, die aktiv das gesamte Projekt mitgestaltet hat: Wiesenmargerite, Taubenkopf-Leimkraut, Habichtskraut, breitblättriger Stendelwurz, Mohnblume, Acker-Gauchheil, Wiesensalbei, Kornblume, krause Distel, Baldrian, Ziest und die rote Lichtnelke.
Der Schmetterlingssaum hat sich mit seiner Entwicklung schwerer getan. Die weitere Entwicklung der Vielfalt
beobachten wir und ggfls. wird hier bezüglich der Artenvielfalt eine Nachsaat erforderlich.
Die Schaffung eines artenreichen, reich strukturierten Biotops, zum Erhalt der Biodiversität im Deister-Sünteltal war das Ziel des Projektes. Lebensraum für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Vögel, Bäume, Sträucher und Wiesenblumen zu schaffen. Unser aktives Mitglied und Hobby-Ornithologe Torsten Wiechmann, der aktiv bei den Arbeiten auf dem Brink geholfen hat, hat bereits auch seltenere Vogelarten wie das Braunkehlchen, den Bluthänfling oder den Steinschmätzer auf dem Schiefen Brink entdeckt.
Ein Spaziergang über die Fläche lohnt sich: Gaukelnde Schmetterlinge über der sommerlichen Blumenwiese, ein Brummen und Summen der Wildbienen und Hummeln, über dem Schiefen Brink der Gesang der Feldlerche sowie ein herrlicher Blick im oberen Bereich der Fläche, auf der von Matthias Großmann gespendeten Bank.
Im unteren Bereich der Fläche entsteht eine Streuobstwiese, 30 alte Obstbaumsorten sind bereits zwischen den Feiertagen in den Boden gebracht worden.
Auch im nächsten Jahr werden die Arbeiten fortgesetzt, damit der Schiefe Brink erblüht und einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten kann.
Der Schiefe Brink wird zukünftig das Landschaftsbild im Deister-Sünteltal wieder bereichern.
Am 7. November 2020 fand das „Große Pflanzfest“ des NABU Bad Münder statt. Unter dem Motto „Bad Münder lässt den Schiefen Brink erblühen“ hatte der NABU zum „Großen Pflanzfest“ eingeladen. Fast 200 Helfer-/innen haben sich daraufhin angemeldet und ihre Unterstützung zugesagt. Aufgrund der Corona-Pandemie durften letztendlich vormittags und nachmittags jeweils 50 Helfern-/innen über 2.500 Feldgehölze und Heckenpflanzen in den Boden bringen.
Wir wollen uns an dieser Stelle herzlich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken! Auch vielen Dank an alle, die ihre Hilfe angeboten haben, und denen wir leider absagen mussten. Wir waren überwältigt von den
zahlreichen Hilfsangeboten.
Denn nur mit dieser großen Unterstützung sowie des tollen Vorbereitungsteams, das über Wochen und zum Teil Monate das „Große Pflanzfest“ vorbereitet hat, war es möglich, dass der 7.11.2020 zu einem großartigen und erfolgreichen Tag für den Natur- und Artenschutz in Bad Münder wurde. Er hat gezeigt, dass Großartiges möglich ist, wenn sich auch in schwierigen Zeiten viele Menschen ehrenamtlich dermaßen engagieren.
Auf der ca. 5 ha großen Fläche „Schiefer Brink“ zwischen Nettelrede und Böbber wächst ab dem kommenden Frühling eine Magerwiese mit regionalem Magerwiesenpflanzen, wie z.B.: Der „Kleine Wiesenknopf“,
der „Mittlere Wegerich“ die „Stegellose Kratzdiestel“, die „Lichtnelke“, „Wilde Möhre“ „Schafgarbe“ oder der „Wiesen-Pippau“. Sie werden Nahrung für unzählige Insekten- und somit auch Vogelarten liefern.
Der Schiefe Brink wurde für die nächsten Jahre aus Schutz vor Wildverbiss eingezäunt. Dieses Hordengatter wird nach einigen Jahren wieder abgebaut.
Umrahmt wird die Fläche von einem Schmetterlingssaum mit speziellen Kräutern und Gräsern als Nahrungspflanzen für Schmetterlinge, daran folgt eine 3-reihige Hecke mit 50 unterschiedlichen Sorten heimischer Heckenpflanzen und Feldgehölzen. Zur Flächenstrukturierung wurden mehrere Feldgehölzgruppen in die Fläche integriert. Weiterhin wurden zur Vielfalt des Landschaftsbildes 40 große Bäume, darunter Esskastanie, Elsbeere, Flatterulme und die Echte Mehrbeere gepflanzt.